Alles, was Sie wissen müssen — vom Ablauf über die Methodik bis hin dazu, wie Ihre Mitarbeiter das Assessment erleben werden.
Was genau ist ein Talent Assessment?+
Ein Talent Assessment ist eine strukturierte, datenbasierte Bewertung der Fähigkeiten, Persönlichkeit, des Arbeitsstils und des beruflichen Potenzials einer Person. Anders als intuitive Einstellungsentscheidungen oder jährliche Beurteilungen verwendet es wissenschaftlich validierte Methoden — darunter DISC und Profiling Values — um Führungskräften ein objektives Bild davon zu geben, wer eine Person ist, wie sie am besten arbeitet und wo sie den größten Mehrwert schafft. Das Ergebnis ist eine Reihe von Individual- und Gruppenberichten, die Einstellungs-, Entwicklungs- und Organisationsentscheidungen direkt unterstützen.
Wer kann assessed werden — und für welche Entscheidungen?+
Das Assessment funktioniert für jede Rolle, Funktion und Ebene. Es wird eingesetzt für Einstellungsentscheidungen (Auswahl des richtigen Kandidaten mit objektiven Daten), Entwicklungsplanung (individuelle Lücken identifizieren und Stärken ausbauen), Teamdesign (verstehen, wie Menschen am besten zusammenarbeiten) und strategische Platzierung (die richtigen Menschen in die richtigen Rollen bringen). Ob Sie einen C-Suite-Kandidaten, ein Team von Projektleitern, eine HR-Funktion oder eine Gruppe von High-Potentials assessieren — die Methodik passt sich Ihrem Kontext an, nicht umgekehrt.
Wie läuft der Prozess von Anfang bis Ende ab?+
Der Prozess läuft in drei Phasen ab. Zunächst definieren Sie gemeinsam mit CPM Erfolgsprofile für die Rollen, die Sie assessieren möchten — was bedeutet Exzellenz in Ihrem Kontext? Dann absolvieren die Teilnehmer das Assessment über ein Online-Talent-Portal zu einem für sie passenden Zeitpunkt. Anschließend erhalten Sie Einzel- und Gruppenberichte, und jeder Teilnehmer bekommt eine 30-minütige Feedback-Session mit einem CPM-Experten. Die gesamte Durchlaufzeit beträgt typischerweise zwei bis vier Wochen.
Wie lange dauert das Assessment für jede Person?+
Jeder Teilnehmer absolviert das Assessment typischerweise in zwei bis drei Stunden, verteilt auf mehrere Online-Sessions, die er flexibel einplanen kann. Es gibt keine Vor-Ort-Anforderungen, keine Unterbrechung des Tagesgeschäfts, und die Plattform ist intuitiv genug, dass keine Vorbereitung erforderlich ist.
Was erhalten wir am Ende?+
Sie erhalten: einen Individual Capability Report für jeden Teilnehmer, einen Team Capability Report für die gesamte Gruppe sowie Zugang zur Talent X-Ray App — einem interaktiven Tool zum Analysieren, Vergleichen und Handeln auf Basis der Daten. Jeder Teilnehmer erhält außerdem eine 30-minütige individuelle Feedback-Session mit einem CPM-Experten. Beispielberichte stehen auf dieser Seite zum Download bereit.
Was unterscheidet das von einem Standard-Persönlichkeitstest?+
Die meisten Persönlichkeitstests liefern ein Profil, wie eine Person sich selbst sieht. Das CPM Talent Assessment geht weiter: Es kombiniert Selbsteinschätzung mit externer Bewertung, vergleicht Ergebnisse mit validierten Erfolgsprofilen für spezifische Rollen, ergänzt Hard-Skill-Tests und einen Business-Case-Szenario und benchmarkt gegen Branchendaten. Das Ergebnis ist kein reines Persönlichkeitsprofil — es ist ein mehrdimensionales Fähigkeitsbild mit direkten praktischen Konsequenzen für Einstellung, Entwicklung und Teamdesign.
Werden meine Mitarbeiter negativ auf das Assessment reagieren?+
In der Erfahrung von CPM schätzt die Mehrheit der Teilnehmer den Prozess — insbesondere weil jede Person ihre eigene individuelle Feedback-Session erhält und eine persönliche Kopie ihres Berichts bekommt. Das Assessment ist so gestaltet, dass es gibt und nicht nur nimmt: Teilnehmer gehen mit einem klareren Bild ihrer eigenen Stärken, ihres Arbeitsstils und ihrer Entwicklungsbereiche heraus. Datenseitig wird alles in vollständiger Übereinstimmung mit der DSGVO verarbeitet. Individuelle Ergebnisse werden nur mit der assessierten Person und — auf Basis einer vorherigen schriftlichen Vereinbarung — mit designierten Führungskräften geteilt. CPM behält oder verwendet Daten nicht über den vereinbarten Umfang hinaus. Wenn Sie Ihr Team vorab transparent darüber informieren, was assessiert wird, wie die Daten verwendet werden und wer sie einsieht, hat das einen erheblichen Einfluss darauf, wie der Prozess wahrgenommen wird.
Wie zuverlässig sind die Ergebnisse?+
Die Soft-Skill-Komponente basiert auf zwei der wissenschaftlich rigoros validiertesten psychometrischen Instrumente: Profiling Values, das eine Spearman’s-rho-Reliabilität von ρ=.92 aufweist — ein Spitzenwert im Bereich psychologischer Assessments — und DISC, ein Verhaltensrahmen mit jahrzehntelanger Forschung und globaler Validierung. Die beiden Instrumente ergänzen sich: Profiling Values erfasst tiefere motivationale und Persönlichkeitstreiber, während DISC beobachtbare Verhaltensmuster und Kommunikationsstile abbildet. Der Hard-Skill-Test und das Business-Case-Element werden spezifisch auf Ihre Rollenanforderungen und Ihren Kontext kalibriert. Zusammen helfen die vier Dimensionen dabei, Fit, Entwicklungspotenzial und Teamdynamiken mit einer Zuverlässigkeit vorherzusagen, die kein Einzelmethoden-Tool erreicht.
Sind die Daten DSGVO-konform?+
Ja, vollständig. Alle Daten werden in Übereinstimmung mit der DSGVO verarbeitet. Individuelle Ergebnisse werden nur mit der assessierten Person und — je nach vereinbartem Setup — mit designierten Führungskräften geteilt. Gruppenberichte aggregieren Daten auf eine Weise, die die individuelle Privatsphäre schützt. Die CPM Group operiert nach österreichischem Recht und EU-Datenschutzstandards.
Wie viele Personen müssen assessed werden, damit es sich lohnt?+
Es gibt keine Mindestanzahl. Eine einzige kritische Einstellung oder Schlüsselplatzierung ist Grund genug — der Individual Report allein liefert ein vollständiges, umsetzbares Bild der Fähigkeiten, des Fits und des Entwicklungspotenzials dieser Person. Viele Organisationen beginnen mit einer hochkarätigen Entscheidung und weiten das Assessment dann aus. Gruppenberichte und Teamvergleiche werden besonders aussagekräftig ab etwa acht bis zehn Teilnehmern, was Benchmarking, Lückenanalysen über eine Funktion hinweg und fundierte Entscheidungen zur Teamstruktur ermöglicht. Bei größeren Rollouts über Abteilungen oder Organisationen ist ein phasenweiser Ansatz — beginnend mit einem Team und aufbauend auf den Ergebnissen — meist der praktikabelste Weg.